ÖV

Information rund um den öffentlichen Verkehr im Glarnerland.

Linthsteg von Glarus nach Ennetbühls im Bereich Bahnhof Glarus als Fussgänger- und Veloübergang; Verpflichtungskredit von 486‘000 Franken betreffend Kantonsanteil an Projektierung und Bau

Auszug aus dem Protokoll der LR-Sitzung vom 19. Februar 2014

Andreas Schlittler, Glarus, bittet mit Verweis auf den Richtplan um Zustimmung zum Kredit.

– Der Linthsteg ist Sache des Kantons.

Heutzutage unterscheidet man nicht mehr nur den motorisierten Individualverkehr vom öffentlichen Verkehr. Es gibt auch den Langsamverkehr. Dieser soll sich gemäss Bund neben dem motorisierten Individualverkehr und dem öV als gleichberechtigter dritter Pfeiler des Personenverkehrs entwickeln – sei dies als eigenständige Mobilitätsform oder auch in Kombination mit den anderen Verkehrsmitteln.

Genau da knüpft der geplante Linthsteg an. Er bedeutet eine schnelle und attraktive Verbindung mit dem Zentrum von Glarus. Der Richtplan, Sachbereich Verkehr, erwähnt in Kapitel V-3, Seite 61–64, zudem explizit als Ziel und Strategie „die konsequente Förderung des öffentlichen und des Langsamverkehrs.“

SBB-Erneuerungsprojekt ATR Glarnerland und Umbau Busbahnhof Glarus; Verpflichtungskredit von total 6,8 Millionen Franken

Auszug aus dem Protokoll der LR-Sitzung vom 19. Februar 2014

Andreas Schlittler, Glarus, unterstützt den Antrag von Kommission und Regierung.

– Der Busbahnhof ist notwendig, weil er die Attraktivität des Bahnhofs Glarus steigert.
Dieser ist ein bisschen in die Jahre gekommen. Es ist vor allem abends nicht mehr angenehm, sich rund um den Bahnhof aufzuhalten. Stichworte Littering und dunkle Gestalten. Mit einem attraktiven, gepflegten und beleuchteten Platz kann das geändert werden. Dazu gehören abschliessbare Veloeinstellplätze und ein geheizter Warteraum.

– Die Schnittstellen müssen verbessert werden.
Die Busverbindungen werden zugegebenermassen heute noch zu wenig benutzt. Es wäre wünschenswert, wenn die Busse sauber ein- und ausfahren könnten. Dies dient der Sicherheit der Passanten. Es braucht also Perrons und zudem eine klare Trennung der verschiedenen Linien. Der Standard soll derselbe sein wie in Ziegelbrücke. Dieser Busbahnhof ist eine Erfolgsstory. Und wenn das Klöntal dereinst touristisch intensiver genutzt werden will, dann macht das sicher Sinn.

– Für den öV wurde in letzter Zeit viel gemacht. Der Busbahnhof wäre ein weiterer Schritt. Denn der Zugang zum Angebot ist für die Bevölkerung enorm wichtig. Der Mensch ist träge. Mit einem besseren Zugang können mehr Leute auf den Zug gelockt werden.

Die neue Homepage des Pendlervereins habe ich relaunched unter Joomla 3.3. d.h. sie ist auch mit Tablets etc. zu lesen (Schlittler.net ist noch nicht soweit...).

Ich setze mich für den Umbau des Bahnhofs Glarus ein und habe auch entsprechend im Landrat Stellung bezogen: Hier meine Voten dazu.

Ich bitte die Bevölkerung des Kt. Glarus das Projekt zu unterstützen. Es ist Zukunftsgerichtet und hat mit den Fahrplandiskussionen nichts zu tun. - Besten Dank!

Weitere Infos: www.pendlerverein.ch

Homepage des Pendlervereins Glarus

Anlässlich einer medialen Projektwoche in Elm /GL mit Themen rund um das Glarnerland und Sernftal haben im Juli 2012 ein paar Studentinnen der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZ) u.a. auch einen Kurzfilm mit dem Titel "Der Glarner Sprinter und seine Pendler" gedreht.

Ich finde diesen Film sehr gelungen! Die jungen Autorinnen Jasmin Staub, Selina Broger und Anina Zuppiger haben mit viel Engagement und Herzblut einen sehenswerten Video- und Werbeclip für das Glarnerland und vor allem für die Verbindung des "Glarner Sprinters" gedreht.

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei den Autorinnen herzlich für Ihre geleistete Arbeit bedanken und wünsche Ihnen in Ihrer beruflichen Karriere und für Ihre Zukunft alles Gute.

Res Schlittler, Präsident Pendlerverein Glarus

Kurzvideo PH Zürich GL Sprinter & seine Pendler

Der Film ist nicht komplett öffentlich, er kann nur über diesen exklusiven link angesehen werden (Quelle YouTube).

 

(c) 2012: Alle Rechte bei Pädagogischer Hochschule Zürich (PHZ) und den Autoren Jasmin Staub, Selina Broger und Anina Zuppiger.

Auf Grund der Landsgemeinde 2001 und deren Entscheid des Glarner Stimmvolks die gross angelegte Umfahrungsstrasse (E+E Strasse) abzulehnen, wurden wir in verschiedenen Gremien und Gruppen aktiv.

Der öffentliche Verkehr wurde im Glarnerland in der Vergangenheit immer stiefmütterlich behandelt. Das musste sich nach diesem Entscheid ändern. Das Volk wollte und will eine ausgewogene Verkehrspolitik.

Um diesen Begehren den nötigen Schub und Durchbruch zu verhelfen, haben wir beschlossen in der Verkehrspolitik, zum Thema Strassenverkehr und Erschliessung mit öffentlichen Verkehrsmittel, aktiv mitzumachen.

  • mit der Vereinigung "Variante20" wurde ein politisches, partei-unabhängiges Gremium gebildet, das sich für ein ganzheitliches Mobilitätskonzept eingesetzt hat. Diese Vereinigung hat sich zwischenzeitlich wieder aufgelöst.
  • mit dem Pendlerverein Glarus wurde ein Verein der Benutzer der öffentlichen Verkehrsmittel gegründet, der sich für einen Halbstundentakt und direkte Verbindungen zu den Agglomerationen von Zürich einsetzt. Der Pendlerverein besteht seit 10 Jahren und ist politisch und kulturell aktiv.
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