Die E+E Problematik (Express- und Eilstrasse) - ein altes Thema harrt der Lösung

Das Problem des Durchgangsverkehrs in den Gemeinden des Kantons Glarus ist bekannt und wird als solches auch von mir zur Kenntnis genommen.

Als Lösung für dieses Problem und als Universallösung für die wirtschaftlichen und strukturellen Probleme des Glarner Hinterlandes wurde an der Landsgemeinde 2001 dem Glarnervolk zwei Varianten [Variante "Linth"] [Variante "Berg-Linth] einer möglichen Umfahrungsstrasse (E+E - Strasse) präsentiert. Die Variante "Berg-Linth" wurde der Landsgemeinde durch den Landrat zur Annahme empfohlen.

Die eingereichten Postulate haben eindeutig und unmissverständlich eine ökologische und kombinierte Verkehrslösung für dieses Problem gefordert.

Die Ziele der Glarner Regierung wurden aber bereits im voraus ganz anders formuliert. Die Strasse war nach der Vision der Regierung bereits ein Faktum. Ein anderer Lösungsansatz wurde leider nicht gesucht, eine Variante des kombinierten Verkehrs wurde nicht geprüft, es wurden ausschliesslich 19 reine Strassenvarianten bewertet.

Viele Bürger/innen und Bewohner/innen des Kantons Glarus konnten sich mit einer solchen reinen Strassenlösung nicht anfreunden. So ist den Befürwortern der E+E-Strasse in Form einer Vereinigung VARIANTE 20 Opposition erwachsen.

An der Landsgemeinde 2001 haben die Glarner Stimmbürger die vorgelegten Strassenprojekte abgeleht und die Vorlage mit einer rund 2/3 Mehrheit zur Behandlung an den Regierungsrat zurückgewiesen.

Rückweisung heisst aber nicht Ablehnung. Die Auseinandersetzung, die Diskussionen gehen weiter...

Auf Grund meiner persönlicher Motivation, meinen ethischen Grundsätzen und entgegen den dominanten, rein wirtschaftlichen Interessen der Regierung, definiere meine persönliche Aufgabenstellung an die Vision 2000 wie folgt und habe mich an eine Situationsanalyse gemacht...

allgemein formuliert:

Es ist eine wirtschaftlich geregelte Entwicklung anzustreben, bei welcher eine langfristige Nachhaltigkeit das oberste Ziel ist. Ein schnelles Gewinn- und Profitdenken auf Kosten von Natur und Umwelt ist abzulehnen.

konkret d.h. Anwendung auf das Problem E+E Strasse:

Es ist eine ganzheitliche Lösung dieses Verkehrsproblems mittels integralen Lösungsansätzen zu suchen und finden, welche für alle beteiligten Parteien zu einer Gewinnsituation führt. Umfassende Gedanken einer möglichen Weiterentwicklung sind mit einzubeziehen.

 

 

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